Während Politik und Medien die Energiewende als Weg aus der Klimakrise feiern, zeigt ein aktueller Bericht des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) eine unbequeme Wahrheit: Der CO₂-Ausstoß des Energieunternehmens Alpiq ist gestiegen – wegen des Ausbaus von Wind- und Solarkraftwerken.
Alpiq betreibt in Spanien, Ungarn und Italien Gaskraftwerke, die einspringen, wenn Sonne und Wind keinen Strom liefern. „Je mehr Erneuerbare zugebaut werden, desto mehr werden unsere Gaskraftwerke abgerufen“, räumt Konzernchefin Antje Kanngiesser ein. Der CO₂-Ausstoß: fast sieben Millionen Tonnen jährlich – rund ein Sechstel der gesamten Schweizer Inlandemissionen.
Trotz Effizienzsteigerungen steigen die CO₂-Emissionen, weil die Anlagen immer häufiger laufen müssen. Die Klimaziele des Konzerns (Netto-Null bis 2040) werden so kaum erreichbar sein.
Fazit: Der sogenannte „grüne“ Windstrom treibt paradoxerweise den Rückgriff auf fossile Energieträger an. Der Ausbau von Windkraft führt zu mehr Volatilität – und genau das befeuert den CO₂-Ausstoß.
Quelle: SRF, Samstagsrundschau mit Alpiq-Chefin Antje Kanngiesser.